Day of the Tentacle

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Day of the Tentacle (kurz DotT) ist Fortsetzung von Maniac Mansion aus dem Hause LucasArts, daher mit unter auch Maniac Mansion 2 genannt, in dem Bernard Bernoulli und seine Freunde die Menschheit vor Purpur Tentakel und seinen Welteroberungsplänen retten müssen.


DotTCover.png
Day of the Tentacle
Entwickler: LucasArts
Verleger: LucasArts/Softgold
Plattform: PC
Steuerung: Maus, Tastatur
Sprache: unterschiedlich
Meta-Infos:
Medien: unterschiedlich
Freigabe (FSK): 12
Release: 1993


Handlung

Die Ereignisse im Edisonhaus liegen schon eine Weile zurück, als plötzlich neuer Ärger ins Haus steht. Eines der von Dr. Fred Edison ‎ erschaffenen Tentakel (Purpur) hat von dem verseuchten Abwasser hinter dem Haus getrunken, was ihm gar nicht gut bekam: Von seinen nun gewachsenen Armen beflügelt, beginnt er Pläne zu schmieden, um die Weltherrschaft an sich zu reißen.
Das kann Grün Tentakel natürlich nicht hinnehmen und schickt kurzerhand einen Hamster als Eilboten zu Bernard Bernoulli und seinen Freunden, um Hilfe zu bekommen. Schon wenig später stehen Bernard, Laverne (eine Medizinstudentin) und Hoagie (ein durchgeknallter Rocker) im Haus der Edisons und sollen in die Vergangenheit geschickt werden, um den Vorfall mit Purpur zu verhindern. Mithilfe des von Dr. Fred erfundenen Chron-O-Johns reisen sie durch die Zeit. Allerdings geht dabei ein wichtiges Teil des Apparates kaputt und die drei Freunde landen in verschiedenen Zeiten. Laverne landet 200 Jahre in der Zukunft, in der Purpurs Pläne funktioniert haben, die Tentakel die Welt beherrschen und Menschen wie Haustiere halten. Hoagie landet 200 Jahre in der Vergangenheit, wo sich die Gründerväter über die Verfassung beraten. Und Bernard hat Glück und landet wieder in der Gegenwart. Nun gilt es, alle wieder in die Gegenwart zu holen und Purpurs Machtübernahme zu stoppen.

Bewertungen

Anspielungen auf andere Adventures

Screenshots


Features

  • Im Spiel selbst kann man den ersten Teil der Serie spielen, wenn man mit Bernhard in der Gegenwart an den Computer von Ed Edison geht. Das Spiel ist allerdings in der ursprünglichen EGA-Version integriert und wurde nicht neu aufgelegt.
  • Wie schon im ersten Teil gibt es auch hier mehrere spielbare Charaktere, jedoch ist die Charakterwahl am Anfang wie in Teil 1 nicht mehr vorhanden. Die drei Charaktere müssen gespielt werden. Es kann frei zwischen den Charakteren gewechselt und mit Hilfe des Chron-O-Johns Gegenstände aus dem Inventar untereinander getauscht werden.
  • Jeder der drei Charaktere spielt in einer anderen Zeit (Vergangebheit(Hoagie), Gegenwart(Bernard), Zukunft(Laverne)), jedoch am gleichem Ort, so dass einige Rätsel ein wenig "Querdenken" verlangen. Änderungen in der Vergangenheit haben Auswirkungen auf die Zukunft, ein bis dahin noch nicht vorgekommenes Rätselelement.
  • Neben dem Spiel sind auch Demos von den LucasArts-Titeln "Sam&Max: Hit the Road", "Indiana Jones and the Fate of Atlantis" und "Rebell Assault" enthalten.


Technik und Steuerung

Das Spiel setzt auf klassische SCUMM-Steuerung, die sowohl mit Maus als auch mit Tastatur bedient werden kann und ist das letzte LucasArts-Adventure, das das ursprüngliche Scumm-System als Interface mit permanent eingeblendeten Aktionsverben und Inventar verwendete. Neben einer Diskettenversion wurde das Spiel auch auf etwas später erschienenen CD-Version angeboten, die eine exzellente Sprachausgabe bietet.


Trivia

  • Der erste Teil ist im Spiel integriert. Man braucht nur an Ed Edisons PC gehen.
  • Zwischen der Diskettenversion und der CD-Version änderten sich die Synchronsprecher. In der Diskettenversion ist lediglich das Intro Synchronsiert. Einen direkten Vergleich zwischen den Stimmen zeigen die Intros der CD-Version und der Diskettenversion.
  • Das letzte Adventure von LucasArts, das das klassische SCUMM-Interface verwendet. Alle Nachfolger wie Monkey Island 3 oder Full Throttle verwenden ein Inventar- und Aktionsmenü, das nicht mehr den Bildschirm beschränkt.
  • Die ursprünglich auch angekündigte AGA Version für den Amiga wurde im späteren Verlauf doch gestrichen.[1]
  • Ursprünglich sollte es die Möglichkeit geben, wie bei Maniac Mansion, drei aus sechs verfügbaren Charakteren auszuwählen. Neben Bernard, Hoagie und Laverne, die in der Endfassung spielbar sind, sollten noch Razor, ebenfalls eine Originalfigur aus Maniac Mansion, Moonglow, eine kleine Person in Schlabberklamotten, und Chester, ein dunkel, gekleideter Poet, als auswählbare Charaktere zur Verfügung stehen. Die Idee wurde jedoch später verworfen, da der Aufwand und die Produktionskosten für das Spiel zu hoch ausgefallen wären.

Quellen / Referenzen

  1. Amiga Joker 1/93

Weblinks